Zahnärztliche Gemeinschaftspraxis am Röder, Dres. med. dent. Anja & Ralf Seubert, 90518 Altdorf b. Nürnberg

Wurzelkanalbehandlung

Die konservative Wurzelkanalbehandlung

Durch die Folgen von Karies aber auch durch zurückliegende Traumata kann das Zahnmark (Nervbereich im Inneren des Zahnes) so sehr Schaden nehmen, dass eine s.g. Wurzelkanalbehandlung notwendig wird.

Wie in dem unteren Bild zu sehen ist, wird der Zahn von oben aufgebohrt und ein Zugang zum Nervbereich geschaffen. Anschließend wird der Nerv bzw. die Nerven entfernt und der Zahn zunächst mit einem Medikament versorgt. Im weiteren Verlauf der Behandlung wird der Wurzelkanal bzw. die Wurzelkanäle erweitert und bei Symptomlosigkeit mit einer speziellen Masse abgefüllt.

Diese Behandlung hat hohe Langzeiterfolgsraten und stellt eine der letzten Rettungsversuche dar, den Zahn zu erhalten.

Achtung: Seit 2004 gelten andere Kassenzahnärztliche Richtlinien für die Wurzelbehandlung, so dass nicht mehr alle Behandlungen über die Kassen abgerechnet werden können. Ihr Zahnarzt wird Sie über mögliche Zusatzkosten aufklären.

Die Chirurgische Behandlung

Entzündungen des Zahnnervsystems gehen oft mit Entzündungen an der Wurzelspitze einher. Sollten diese um die Wurzelspitze herum befindliche Entzündung nicht verschwinden, ist eine Wurzelspitzenresektion erforderlich.

Bei dieser chirurgischen Therapie wird über einen kleinen Schnitt unterhalb der Zahnes ein Zugang zur Wurzelspitze geschaffen. Diese wird dann abgetrennt und der Entzündungsbereich ausgeräumt. Folglich sollte eine Heilung des Knochen stattfinden. Dies kann durchaus einen längeren Zeitraum von 6 Monaten bis zu 2 Jahren in Anspruch nehmen. Wird eine notwendige Wurzelspitzenresektion nicht durchgeführt, kann die Entzündung immer größer werden, immer mehr Knochen wird dabei zerstört und es kann letztendlich auch zu einer Zystenbildung mit Schädigung der Nachbarzähne kommen.